Von Impfungen, Wurmkuren und anderen Grausligkeiten – Teil 2

Im ersten Teil des Artikels konnten Sie über die allgemeine Impfpraktik, die Wirkungsdauer und das Immunsystem lesen… weiter geht es hier mit den Inhaltsstoffen.

Neben den den abgetöteten Erregern sind in Impfstoffen weitere Stoffe enthalten, man nennt sie Adjuvantien. Sie sind da, um die Impfstoffe zu konservieren oder auch die Wirkung zu verstärken.  Es handelt sich hierbei um Aluminiumhydroxyd, Thimerosal (Konservierer mit Quecksilber), Antibiotika, Formalin, Squalen usw.  Alles Gifte, die der Körper verarbeiten muss und die Probleme bereiten können.

Aluminiumhydroxyd wird als Wirkverstärker eingesetzt. Aluminium ist z.B. bekannt dafür, dass es Nervenzellen schädigt. Es steht zumindest stark im Verdacht, beim Mensch Alzheimer und auch Multiple Sklerose zu begünstigen oder sogar auszulösen.  Thiomersal ist ein Konservierungsstoff, eine Quecksilberverbindung. Und auch dieser Giftstoff schädigt die Nervenzellen, löst Allergien aus und die Wirkung  verstärkt sich in der Verbindung mit Aluminium. Die Aluminiumverbindungen in den Impfstoffen stehen auch im begründeten Verdacht, die Bildung von Impfsarkomen bei Katzen zu fördern. Impfsarkome sind Weichteiltumore, die bei sehr vielen Katzen an der Impfstelle entstehen, bei Hunden kommt das seltener vor, aber es ist nicht ausgeschlossen. Die Tumore entstehen nicht immer direkt nach der Impfung, sondern evtl. erst Jahre später.

© panthermedia.net/damedeeso

Die Lösung hier ist einfach… die Tiere so so selten wie möglich Impfen! Aber natürlich hat die Pharmaindustrie auch dafür eine ganz andere Lösung parat … man impfe, anstatt in die Bauchwand oder den Nacken, einfach in die Hintergliedmaßen! Hört sich jetzt erst mal nicht nach Lösung an, aber der Grund hierfür ist ein ganz banaler. Die Hinterbeine kann man, im Falle eines Tumors, ganz „einfach“ amputieren (Sie haben richtig gelesen!!!!…amputieren)! Die seitliche Bauchwand oder den Nacken, in die bisher geimpft werden sollte, kann man nicht so einfach wegschneiden. Ist das nicht unfassbar??? Ich weiß um die Schäden, die ich anrichte und gebe im Vorfeld Tipps zur „Wiedergutmachung“…. irre…oder?

Das alles ist aber hier sehr vereinfacht erklärt, denn das Thema Impfen ist eigentlich sehr viel umfangreicher und komplexer und nicht in so wenigen Sätzen abzuhandeln .  Man kann allein über die Impfungen von Hunden einen abendfüllenden Vortrag halten. Sollten Sie Interesse haben, einen solchen Vortrag in ihrem Verein oder bei Ihrem Stammtisch zu organisieren, lassen Sie es mich wissen. Gerne komme ich für einen spannenden Vortragsabend zum Thema Impfungen auch zu Ihnen! 

Jetzt möchte ich noch ein paar Worte zu Wurmkuren verlieren. Auch hier wird oft maßlos übertrieben! Dieses Vorgehen hat in den letzten Jahren, gerade bei Pferden, zu extremen Resistenzen geführt! Manche Wurmkuren wirken hier gar nicht mehr! Natürlich ist ein stärkerer Wurmbefall indiskutabel und ab einer bestimmten Menge auch gesundheitsschädlich. Würmer in kleinen Mengen hingegen pushen das Immunsystem und können evtl. sogar hilfreich sein. Aber warum soll ich entwurmen wenn keine Würmer vorhanden sind? Und woher weiss ich, dass Würmer da sind? Und wie geh ich mit den Resistenzen um?

Eigentlich ist das alles ganz logisch und wird auch (soweit ich informiert bin) so an den VeterinärUnis so gelehrt! Man mache ein Kotprobe, stelle fest ob Würmer da sind oder nicht und entwurme zielgerichtet im Bedarfsfall, also mit dem Wirkstoff der diese vorhandenen Würmer auch abtötet! Dann kontrolliere man noch einmal ob es geklappt hat. Man nimmt ja auch normalerweise keine Schmerztablette wenn man kein Kopfweh hat… oder?

Und wie sieht die Realität aus? Pferde werden oft 4 mal im Jahr entwurmt und auch bei Hunden und Katzen wird das mitunter empfohlen. In Einzelfällen hab ich auch schon von Empfehlungen gehört, die „einmal im Monat“ lauten! Einfach so und oft sogar ohne dass das Tier einen Tierarzt von nahem gesehen hat. Die Wurmtablette wird einfach in den Praxen abgeholt! Und das Ergebnis? Steigende Resistenzen und sogar vermehrter Wurmbefall.

Generell kann man sagen, dass ein gesunder Organismus recht gut mit einem geringen Wurmbefall zurecht kommt und ihn meist von selbst wieder los wird ohne dass er je bemerkt wurde oder Probleme macht! Wenn das nicht so ist, dann sollte man dem Organismus dabei helfen. Auf alle Fälle muss im Vorfeld eine Kotprobe gemacht werden und falls kein Wurmbefall da ist muss man auch nicht entwurmen. Ich habe Kunden(-tiere), die haben seit 10 Jahren keine Wurmkur gesehen, denn es war nicht nötig! Ein gutes Immunsystem, was möglichst wenig durch chemische Medikamente gestört wird, und eine artgerechte Fütterung ( z.B. BARF), die auch wurmwidrige Bestandteile wie Kokosflocken oder Kräuter enthält, ist in der Regel schon ausreichend!

Falls aber doch einmal ein Wurmbefall da ist, kann man es zuerst mit alternativen Mitteln versuchen. Es gibt spezielle Kräuter oder auch biologische Präparate die wirkungsvoll sind. Ansonsten kann man ja jederzeit eine, zu den vorhandenen Würmern passende, Wurmkur nachschieben.

Die Untersuchung der Kotproben können Sie gerne über mich beauftragen, ich arbeite hier mit einem Labor zusammen. 

Was auch noch sehr interessant ist, ist die Verbindung Wurmkur – Impfung… verwurmte Tiere sollten ja prinzipiell nicht geimpft werden. Das ist deshalb so, weil der Organismus dann mit den Würmern zu so viel zu tun hätte, dass die Antwort vom Immunsystem auf die Impfung wesentlich schlechter wäre. Die Impfung würde also nicht so gut „anschlagen“! Also ist die gängige Regel, dem Tier 2 Wochen vor einer Impfung eine Wurmkur zu verabreichen und somit nur das wurmfreie Tier zu impfen. Aber wie sieht die Praxis aus? Bei Pferden fragt mitunter keiner ob sie wurmfrei sind oder wann die Wurmkur zuletzt war.

Hunde und Katzen kommen zum Tierarzt, der impft und gibt gleichzeitig noch die Wurmkur mit, die man dann zuhause am gleichen Tag gibt… völlig sinnfrei und außerdem extrem belastend beides in so kurzen Zeitabständen zu verabreichen. Aber irgendwie ist da doch auch wieder was falsch gelaufen… das mit der Wurmkur VOR der Impfung ist scheinbar eine Info, die sich nicht bis in jede Praxis herum gesprochen hat!

Hier noch ein Link zu einer interessanten Seite in Sachen Pferdeentwurmung: http://www.selektive-entwurmung.com/Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_dringend_notwendige_Ver%C3%A4nderungen.html

Und zum Schluss noch ein paar Sätze zum Thema „möglichst wenige chemische Medikamente“! Die meisten Spot ons und Tabletten gegen Flöhe und Zecken sind entweder nutzlos oder Gesundheitsschädlich. Nur weil ein Hund alle paar Tage eine festgebissene Zecke hat, einmal einen(!!!) Floh heimbringt oder auch nur einen kleinen Ausschlag hat, der evtl. von einem Flohbiss sein könnte, braucht man noch nicht von einem hohen Befall reden und mit der Chemiekeule zu kommen. Hier gilt erst mal „fangen und töten“ bzw beobachten! Manchmal haben sich Flöhe auch einfach vertan, sind falsch abgebogen und aus versehen auf dem falschen Tier gelandet. Nicht immer „ziehen Sie dann sofort ein“. Oft war es eh nur ein einzelner und die Gefahr ist nach „seiner Ergreifung“ gebannt 😉 Ansonsten gilt:  öfter das Tier mit einem Flohkamm auskämmen, die Umgebung behandeln und auch oft staubsaugen. Am besten ein Flohhalsband (gern mit Chemie) in den Staubsaugerbeutel tun. So werden aufgesaugte Exemplare im Staubsauger getötet. Wenn man öfter solche Probleme hat, sollte man den Organismus stärken, z.b durch eine klassisch homöopathische Behandlung und/oder eine Futterumstellung. Ein gesunder, starker Organismus ist für Parasiten jeglicher Art nicht sehr interessant!

Was Sie auf alle Fälle vermeiden sollten ist, alle paar Wochen den Organismus mit Gift zu belasten, nur auf den Verdacht hin, dass evtl in paar Wochen sich mal ein einzelner Floh verläuft oder eine Zecke beisst. Ob Spoton oder die neue, viel angepriesene 3-Monats- Tablette… es ist und bleibt Gift! Und gerade bei diesen Tabletten, die 3 Monate und oft auch viel länger wirken, ist natürlich das Gift extrem lange im Körper ohne richtig abgebaut zu werden. Das macht noch viel größere Probleme als das herkömmliche Spoton! Die Probleme die durch diese, sehr lange wirkenden Nervengifte entstehen reichen von Leberversagen, Hautproblemen (Hot Spot), Magen-Darm- Beschwerden bis hin zur Epilepsie! Es gibt auch schon etliche Todesfälle, die direkt auf die Gabe zurückzuführen sind! Seien sie vorsichtig… Gift bleibt Gift….

Aber es gibt viele tolle Möglichkeiten der biologischen Floh- und Zeckenabwehr. Nicht jedes  natürliche Mittel hilft bei jedem Tier, aber evtl eine Kombination aus zwei oder mehreren.  Man muss sich nur mal rantasten. Und sollte doch einmal ein schlimmer Flohbefall vorhanden sein, kann man ja immer noch mit Chemie intervenieren…aber auch da gibt es Mittel die mehr oder weniger schädlich sind.

Da solche Dinge individuell beurteilt werden müssen und nicht pauschalisiert werden können, möchte ich Sie bitten, für eingehendere Beratungen einen Termin mit mir zu vereinbaren. Schreiben Sie mir einfach eine Mail, dann können wir gemeinsam den besten Weg für Ihr Tier finden!

Bis dahin… bleiben Sie gesund und Parasitenfrei!

Ihre Petra Schwarz

Quellen:
Mo Peichl- Haustierre Impfen mit Verstand
Mo Peichl – Hunde impfen mit Verstand
Eigene Erfahrungen, Ausbildungen und besuchte Seminare
Bilder:  Petra Schwarz
© panthermedia.net/damedeeso
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